Kurzurteil: Die Zusammenarbeit beginnt nicht mit einem langen Vertrag oder einer pauschalen Contentmenge. Zuerst werden Website, Ziel und Engpass eingeordnet. Danach folgen ein klarer Scope, eine dokumentierte Baseline, priorisierte Releases und wiederholte Messung. Für jede Aufgabe stehen Verantwortliche, benötigte Mitwirkung und Abnahmekriterien fest. Sie erhalten verwertbare Deliverables und keine Garantie auf eine fremde KI-Antwort.
LLMO Agentur Berlin ist ein spezialisierter Service von famefact, einer Marke der track by track GmbH mit Sitz in Berlin. Projekte können bundesweit remote und – wenn vereinbart – in Workshops begleitet werden. Die Zusammenarbeit richtet sich nach Website, Organisation und Freigabewegen; es gibt keinen universellen Ablauf, der jedem Unternehmen dieselbe Meetingfrequenz, dasselbe Tool oder dieselbe Laufzeit aufzwingt.
Kick-off-Checkliste für LLMO-Projekte als CSV herunterladen
Der Ablauf auf einen Blick
| Phase | Ihre Entscheidung | Unser prüfbares Ergebnis |
|---|---|---|
| 1. Website-Check | Ist ein Gespräch sinnvoll? | öffentliche Readiness-Befunde ohne sensible Zugänge |
| 2. Qualifizierung | Passt Ziel, Scope und Zusammenarbeit? | dokumentierte Ausgangslage und nächster sinnvoller Schritt |
| 3. Angebot | Was ist enthalten und wer macht was? | Scope, Deliverables, Mitwirkung, Abnahme und Grenzen |
| 4. Baseline | Woran wird Veränderung gemessen? | Search-, Prompt-, Quellen- und Conversion-Ausgangsbild |
| 5. Umsetzung | Welche Releases haben Priorität? | live geprüfte Seiten, Tickets, Daten- oder Entity-Korrekturen |
| 6. Review | Was hat sich belastbar verändert? | Report mit Beobachtungen, Grenzen und nächsten Entscheidungen |
| 7. Übergabe | Skalieren, intern übernehmen oder stoppen? | Exporte, Dokumentation, Backlog und Verantwortlichkeiten |
1. Website-Check: Ergebnis vor Kontaktdaten
Auf der Terminseite können Sie zuerst eine öffentliche Domain prüfen. Der Readiness-Check bewertet technische und redaktionelle Grundlagen der Website – nicht das Verhalten fremder Modelle. Er fragt keine Search-Console-, CMS- oder Analytics-Zugänge ab.
Erst wenn Sie fortfahren möchten, folgen geschäftliche E-Mail, drei kurze Qualifizierungsfragen und der eingebettete Kalender mit verfügbaren Terminen. Gemessen werden die Schritte site_check_complete, form_open, form_submit, calendar_view, appointment_selected und appointment_booked. Dadurch ist eine Terminbuchung von einer bloßen Formularöffnung unterscheidbar.
2. Erstgespräch: Passung und Problem klären
Das Gespräch dient nicht dazu, bereits ein vollständiges Audit zu simulieren. Es klärt:
- Welche geschäftliche Entscheidung soll unterstützt werden?
- Welche Märkte, Zielgruppen und Leistungen sind betroffen?
- Welche Search-, Content-, Prompt- oder Conversion-Daten existieren?
- Welche internen Teams und Dienstleister arbeiten bereits an der Website?
- Wer kann fachlich und technisch freigeben?
- Welcher Entscheidungszeitraum ist relevant?
- Welche Arbeiten sind ausdrücklich nicht Teil des möglichen Scopes?
Ein seriöses Ergebnis kann auch lauten: Zuerst technische SEO, Angebotsklarheit, Datenqualität oder Conversion beheben. Der Vergleich zwischen LLMO- und SEO-Agentur hilft, den passenden Schwerpunkt vorab einzuordnen.
3. Scope und Angebot: Was genau geliefert wird
Ein belastbares Angebot enthält keine Formulierungen wie „ganzheitliche Optimierung“ ohne Artefakte. Es nennt:
- Ziel und abgegrenzten Themenbereich,
- betroffene Websites, Märkte und Sprachen,
- benötigte Daten und Zugänge,
- konkrete Lieferobjekte,
- verantwortliche Rollen,
- fachliche und technische Abnahmen,
- nicht enthaltene Leistungen,
- Tool- und Fremdkosten,
- Änderungs- und Übergaberegeln,
- Messmethode und nicht garantierbare Ergebnisse.
Der Kostenleitfaden erklärt, warum Audit, Pilot, Umsetzung und laufendes Monitoring getrennt kalkuliert werden sollten.
4. Kick-off: Rollen, Zugänge und Sicherheit
Sensible Zugänge werden erst angefragt, wenn ihr Zweck geklärt ist. Prinzipiell gilt: so wenig Zugriff wie möglich, so viel wie für den vereinbarten Scope nötig.
| Rolle | Typische Verantwortung | Abnahme oder Entscheidung |
|---|---|---|
| Auftraggeber/Projektlead | Prioritäten, Budget, Stakeholder, Entscheidungen | Scope und Releases freigeben |
| Fachexperte | Fakten, Produkte, Grenzen, Quellen | fachliche Richtigkeit bestätigen |
| Development/CMS | technische Änderungen und Deployment | Statuscodes, Rendering, Schema, Tracking abnehmen |
| Analytics/CRM | Events, Quellen und Geschäftsstufen | Datenqualität und Conversion-Zuordnung prüfen |
| Agentur | Audit, Briefings, Umsetzung im Scope, Messung | Evidenz und Lieferobjekte dokumentieren |
| Datenschutz/Legal | notwendige Prüfung sensibler Prozesse | Datenzugriff und Aussagen freigeben |
Nicht jedes Projekt benötigt alle Rollen. In regulierten Märkten oder größeren Organisationen sollte die Freigabekette jedoch vor dem ersten Content-Release feststehen.
5. Baseline: Der Zustand vor der Änderung
Ohne Baseline wird später jede Veränderung zur Interpretationsfrage. Je nach Scope umfasst sie:
Search
- Search-Console-Impressionen, Klicks und CTR,
- Suchanfragen und Landingpages,
- Indexierung, Canonicals und interne Links,
- bestehende Conversions je Zielseite.
AI-Antworten
- versioniertes Prompt- und Wettbewerberset,
- getestete Systeme, Oberflächen, Sprache und Region,
- Markennennungen, Zitate, Accuracy und Quellen,
- gespeicherte Rohantworten oder Referenzen.
Geschäft
- Downloads und relevante CTA-Klicks,
- Formular- und Kalenderevents,
- bestätigte Termine,
- verfügbare CRM-Stufen,
- bekannte parallele Kampagnen oder Releases.
Unsere Reporting-Methodik trennt Sichtbarkeit, Richtigkeit, Quellen und Geschäftswirkung.
6. Audit und Priorisierung: Vom Befund zum Ticket
Ein Befund ist nur nützlich, wenn daraus eine umsetzbare Entscheidung entsteht. Jeder priorisierte Punkt sollte enthalten:
- betroffene URL oder Seitengruppe,
- konkrete Evidenz,
- Risiko oder erwarteten Nutzen,
- vorgeschlagene Änderung,
- Abhängigkeiten,
- verantwortliche Rolle,
- Abnahmekriterium,
- Messhypothese,
- geplanten Release.
Beispiel: „Drei Artikel beantworten dieselbe Monitoring-Tool-Intention. Auf einen aktuellen Vergleich konsolidieren, zwei permanente Redirects setzen, interne Links anpassen und Download-CTA messen.“ Das ist abnehmbar. „Content semantisch verbessern“ ist es nicht.
7. Umsetzung: kurze, prüfbare Releases
Technische, redaktionelle und Entity-Aufgaben werden nicht monatelang getrennt gesammelt. Sinnvoll sind kleine Releasegruppen, die vollständig geprüft werden können:
- Quelle und Suchintention bestätigen,
- Briefing oder technisches Ticket erstellen,
- fachliche Freigabe einholen,
- Umsetzung veröffentlichen,
- Darstellung, Schema, Links und Tracking testen,
- Release-Datum dokumentieren,
- vereinbartes Messfenster beobachten.
Ob wir direkt im System umsetzen oder Ihr Team die Tickets übernimmt, wird im Scope geregelt. Die technische LLMO-Checkliste zeigt typische Abnahmen für Website-LLMO.
8. Kommunikation: so viel wie nötig, schriftlich nachvollziehbar
Ein kleiner Audit braucht keine festen wöchentlichen Meetings. Ein Projekt mit mehreren Märkten, CMS-Systemen und Freigaben möglicherweise schon. Vereinbart werden deshalb:
- Entscheidungstermine statt reiner Statusrunden,
- ein verantwortlicher Projektlead je Seite,
- Kanal und Reaktionsweg für Blocker,
- schriftliches Maßnahmen- und Entscheidungslog,
- Reviewpunkte vor und nach Releases,
- Eskalationsweg bei fehlenden Daten oder Freigaben.
Toolnamen werden nicht pauschal versprochen. Entscheidend ist, dass Auftraggeber Zugriff auf vereinbarte Informationen und Exporte behalten.
9. Reporting: Was hat sich wirklich verändert?
Der Report zeigt zuerst, was live ging. Danach werden Search-, Antwort- und Conversion-Daten getrennt ausgewertet. Er benennt Messausfälle, Prompt-Änderungen, kleine absolute Zahlen und mögliche andere Einflussfaktoren. Eine bessere Mention Rate ist kein Umsatzbeweis; ein zeitnaher Lead ist nicht automatisch durch einen einzelnen Content-Release verursacht.
Das Management-Update sollte fünf Fragen beantworten:
- Was wurde veröffentlicht oder behoben?
- Welche Beobachtung hat sich wiederholt?
- Wo ist die Datenlage noch zu schwach?
- Welche geschäftliche Stufe wurde erreicht?
- Welche Entscheidung folgt daraus?
10. Übergabe, Fortführung oder Stopp
Ein Projekt erzeugt keine künstliche Abhängigkeit. Je nach Vertrag erhalten Auftraggeber beispielsweise:
- Prompt- und Wettbewerberset,
- KPI-Definitionen,
- Maßnahmen- und Release-Log,
- technische Tickets und Abnahmen,
- redaktionelle Briefings,
- vereinbarte Rohdatenexporte,
- offenen Backlog mit Prioritäten,
- Dokumentation für interne Teams.
Im Abschlussreview wird entschieden, ob ein erfolgreiches Muster skaliert, ein anderer Engpass bearbeitet, intern übernommen oder der Scope beendet wird.
Was einen Projektstart beschleunigt
- eine klar benannte geschäftliche Entscheidung,
- priorisierte Märkte und Leistungen,
- ein entscheidungsfähiger Projektlead,
- verfügbare Fachexperten,
- bekannte technische Ansprechpartner,
- Zugriff auf Search- und Conversion-Baselines,
- realistische Freigabewege,
- Offenheit, schwache Seiten zu konsolidieren statt nur neue zu produzieren.
Wenn diese Punkte noch fehlen, kann ein kleiner Audit sie strukturieren. Der Website-Check mit Terminwahl ist der direkte Einstieg. Das Gespräch enthält keine Erfolgszusage; es soll klären, welcher nächste Schritt überprüfbar und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Offizielle Grundlagen
- Google: generative AI-Funktionen in Search optimieren
- Google: externe SEO-, AEO- und GEO-Beratung bewerten
- Google Search Console: Generative-AI-Performancebericht
- OpenAI: Informationen für Publisher und Entwickler
Häufig gestellte Fragen
Wie beginnt die Zusammenarbeit mit LLMO Agentur Berlin?
Sie können zuerst den öffentlichen Website-Check nutzen, anschließend Ziel und Ausgangslage kurz qualifizieren und einen verfügbaren Termin wählen. Im Gespräch wird geprüft, ob Audit, Pilot, Umsetzung oder zunächst keine Agenturleistung sinnvoll ist.
Welche Zugänge werden vor dem Erstgespräch benötigt?
Keine sensiblen Zugänge. Für die Ersteinschätzung genügen Domain, Ziel, wichtigste Leistung und bekannte Engpässe. Search Console, Analytics, CMS oder CRM werden erst nach Scope-, Rollen- und Datenschutzklärung freigegeben.
Wer muss auf Kundenseite mitarbeiten?
Mindestens eine entscheidungsfähige Projektperson und eine fachliche Freigabe sind nötig. Je nach Scope kommen Development, Analytics, Datenschutz, Legal, Vertrieb oder lokale Teams hinzu.
Wie oft finden Abstimmungen statt?
Die Frequenz wird nach Release- und Freigabebedarf vereinbart. Ein kleiner Audit benötigt andere Termine als eine laufende Umsetzung mit mehreren Stakeholdern. Status, Entscheidungen und Blocker werden zusätzlich schriftlich dokumentiert.
Welche Ergebnisse liefert ein erster Sprint?
Vereinbarbar sind beispielsweise Baseline, priorisierte Befunde, konkrete Tickets, überarbeitete Zielseiten, Prompt-Matrix, Eventplan und Abnahmebericht. Eine bestimmte KI-Nennung oder Umsatzentwicklung ist kein garantierbares Sprint-Ergebnis.
Können interne Teams die Umsetzung übernehmen?
Ja. Audit, Briefings, technische Tickets, Reviews und Messmethodik können so aufgebaut werden, dass interne oder bestehende Dienstleister umsetzen. Verantwortlichkeiten und Abnahme bleiben im Projektplan sichtbar.
Wie werden Projekt- und Messdaten übergeben?
Der vereinbarte Scope sollte Exportrechte und Formate festlegen. Typische Übergaben umfassen Prompt-Set, KPI-Definitionen, Maßnahmenlog, Reports, redaktionelle Briefings, technische Tickets und freigegebene Rohdaten.
Kostenlose Ersteinschätzung
Welche Lücken verhindern heute Ihre KI-Sichtbarkeit?
Der kostenlose Website-Check bewertet fünf öffentlich sichtbare Grundlagen. Danach entscheiden Sie selbst, ob ein Gespräch sinnvoll ist.
Website kostenlos prüfenErgebnis zuerst. Kontaktdaten erst, wenn Sie fortfahren möchten.
